05/2014 - Atemschutzleistungsbewerb in Osterhofen

Unsere Geräteträger mussten an fünf Stationen ihren Ausbildungsstand zeigen.

Es begann bei Station 1 mit einer Einsatzkurzprüfung, dem richtigem Anlegen von Atemschutzmaske und Pressluftatmer und Aufnehmen der benötigten Ausrüstungsgegenstände. Dies musste innerhalb von 5 Minuten erfolgen. Beiden Trupps wurde ein "Sehr Gut" von den Bewertern bestätigt.

An der zweiten Station musste eine "vermisste Person" aus dem 1. OG eines Gebäudes (hier simuliert am BSA-Container) über das Treppenhaus unter Leinensicherung gerettet werden. Augenmerk wurde hier besonders auf den richtigen Ablauf und Meldung bei der Atemschutzsammelstelle und der patientengerechten Rettung gelegt. Mittels eines Tragetuches konnte die Person aus dem Gefahrbereicht herausgeholt werden.  An einem speziellen Platz musste die nicht ansprechpare Person in die stabile Seitenlage gebracht werden. Auch diese Übung verlief bei beiden Trupps reibungslos. Der Zeitrahmen hierfür waren 10 Minuten.

Die dritte Station war am Schlauchturm der Osterhofener Rettungswache eine Brandbekämpfung ins zweite OG. Der Angriffstrupp musste seine C-Schlauchleitung selbst verlegen und damit ins Ziel-OG vorgehen. Augenmerk hier waren die fachlich richtige Öffnung und Check von mehreren Türen, Schlauch- und Rückzugsicherung sowie Rückmeldungen des vorhenden Trupps. Die dafür vorgesehene Zeit war allerdings hier recht knapp mit fünf Minuten, was zu dem einen oder anderen "Nervositätsfehler" geführt hat. Die Gesamtbewertung durch die Schiedsrichter war allerdings ebenso wie bei den vorhergehenden Übungen sehr positiv.

Die vierte und letzte praktische Station war dem richtigen Abrüsten und der Wiederherstellung der PA's gewidmet. Es  musste ein Flaschenwechsel erfolgen, natürlich war auch hier wiederum die Einsatzkurzprüfung des Geräts gefragt. Zudem mussten die Teilnehmer noch etliche von den Schiedsrichtern benannten Bauteilen des Atemschutzgeräts benennen und deren Funktion erläutert werden. Natürlich war dies für unsere Kameraden auch kein Problem. An dieser Station bekamen die Teilnehmer auch etwas zu trinken. Dass dies notwendig war bewies das schnelle austrinken der Becher. Es zischte nur so. Nach dem öffnen der Überjacken konnten die Teilnehmer endlich wieder richtig aufatmen und "abdampfen".

Den Schluss bildete eine theoretischen Prüfung, bei der innerhalb von zehn Minuten 20 Fragen aus dem Fachbereich Atemschutz gelöst werden.

Nach der Auswertung der Beurteilungsbögen erhielten Alexander, Florian, Johannes und Markus als erste Teilnehmer der FF Altfraunhofen an dem neu geschaffenen Atemschutzleistungsbewerb das Zeichen der Stufe 1 in Bronze.

 

 
von links: Johannes Zellner, Alexander Vilsmeier, Florian Götzberger, Markus Hartl

 

Die Feuerwehrführung gratuliert den vier Kameraden zu Ihrem Erfolg und bedankt sich für den Einsatz ihrer Freizeit für die Übungen.

Mehr Bilder vom Atemschutzleistungswettbewerb findet ihr in unserer Galerie!

mdrr